ohne dialog geht's nicht

einfach - dialog

Mit dem Aufkommen der Diffamierung Andersdenkender sind die Gespräche verstummt. Nodialog.org will anregen, wieder ins Gespräch zu kommen. Es ist eine Einladung aus der Selbstzensur auszubrechen.

Es ist egal, ob man gleicher oder anderer Meinung ist. Eine provokante These bietet Anlass, in einen Gedankenaustausch einzusteigen – einfach aus Freude einem neuen Gedanken Aufmerksamkeit zu schenken.

Freundlichkeit und Humor sind gute Begleiter auf dem Weg hin zu neuen Dialogen.

Denker und Schwurbler

Die Geschichte zeigt, wenn das Denken und die Meinungen normiert werden, gibt es keine Erkenntnisse und keinen Fortschritt. Viele Vorreiter ihrer Zeit wurden nicht verstanden. Kopernikus, Gelilei und Descartes haben es gewagt in ihrem Denken aus dem Korsett der gesellschaftlichen Vorgaben auszubrechen. Ihr Beitrag wurde aber erste viele Jahre nach ihrem Tod anerkannt.

  Nikolaus Kopernikus (1473-1543) beschreibt ein heliozentrisches Weltbild, in dem sich die Erde um die Sonne bewegt. Damit tritt er in Konflikt mit der geltenden Überzeugung, dass sich die Sonne um die Erde bewegt. Aus Vorsicht hält Kopernikus sein Buch unter Verschluss; es erscheint erst nach seinem Tod im Jahr 1543. Mit der Verurteilung von Galileo Galilei wird das Werk von Kopernikus im Jahr 1633 verboten. Später wird die Lehre von Nikolaus Kopernikus wieder anerkannt und markiert als «Kopernikanische Wende» die Abkehr von der Deutungshoheit der Kirche hin zu einem beobachtenden und prüfenden Weltbild wissenschaftlicher Prägung.

War KOPERNIKUS ein Leugner? Nun, vielleicht. Er hat es nicht gewagt, seine Schriften zu Lebzeiten zu publizieren und hat Selbstzensur betrieben. Das hat ihm viel Ärger erspart. Er hat sich selbst und seine Gedanken verleugnet. Damit hat er sich geschützt. Es steht uns nicht zu, ihn dafür zu verurteilen.

KOPERNIKUS hat es gewagt, Dinge zu denken, die in seiner Zeit undenkbar waren. Wir haben allen Grund, ihn zu bewundern.

War GALILEI ein Verschwörer? Nun, vielleicht. GALILEI hatte wohl 1624 und 1630 die Erlaubnis von Papst Urban VIII. eingeholt, sein Werk zu publizieren. Diese Erlaubnis hatte er auch erhalten unter der Auflage, sein Werk als Hypothese zu veröffentlichen. Dann hat GALILEI sein Werk aber wider Erwarten nicht in lateinischer Sprache sondern in der Volksprache Italienisch publiziert. Zudem legte er die relativierende Schlussrede in den Mund des offensichtlichen Dummkopfs Simplicio. Damit war er der Inquisition freigegeben.

GALILEI wollte seine Erkenntnisse nicht unterdrücken und löste damit Missfallen aus. Wir haben allen Grund, ihn zu bewundern.

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  Gelileo Galilei (1564-1642) war Philosoph, Physiker, Mathematiker, Ingenieur und Astronom. Er entwickelte Methoden, die Natur durch die Kombination von Experimenten, Messungen und mathematischen Analysen zu erforschen. Damit wurde Gelilei einer der wichtigsten Begründer der neuzeitlichen Naturwissenschaften. Seine Beobachtungen des Sternenhimmels führten ihn zur Überzeugung, dass Kopernikus mit seinem heliozentrischen Weltbild richtig lag. 1633 wurde Gelileo Gelilei für die Publikation seiner Thesen verurteilt und verbrachte den Rest seines Lebens unter Arrest. 

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